SPD: Zügige Weitervermarktung des US-Depot-Geländes bringt über 1000 Arbeitsplätze und ökologische Vorteile

 

Die SPD in der Stadt Gießen begrüßt die schnelle Weitervermarktung des ehemaligen AAFES-Geländes (US-Depot) nach der Absage des Versandhändlers Otto. Nur fünf Wochen nach der Absage ist es der Entwicklungsgesellschaft Revikon gelungen, das Gelände am alten Flughafen weiter zu vermarkten und damit für eine lückenlose Weiterentwicklung der ehemalig militärisch genutzten Fläche zu sorgen. Der neue Investor, der belgische Logistik-Immobilienspezialist VGP, wird dabei alle wesentlichen Vorgaben der Stadt übernehmen. „Den Grundstein für diese Entwicklung haben wir in der Stadtpolitik schon vor mehreren Jahren durch eine weitsichtige Rahmenplanung und der daraus resultierenden Bauleitplanung für dieses schon seit vielen Jahrzehnten für Logistik genutzte Areal gelegt“ so Christopher Nübel, Fraktionsvorsitzender der SPD Stadtverordnetenfraktion. Die geplanten mehr als 1000 Arbeitsplätze  und zusätzlichen Gewerbesteuereinnahmen seien gerade in Zeiten der Corona-Krise eine gutes Signal für die Stadt Gießen. „Im Bereich der niedrig qualifizierten Jobangebote besteht in Gießen ein Bedarf. Wir werden allerdings auch genau hinschauen, welche Arbeitsbedingungen die Angestellten vor Ort  haben werden“, so Nübel.

Bei einem gemeinsamen Termin mit dem Geschäftsführer der Revikon, Herrn Daniel Beitlich, hatten sich vergangene Woche der SPD-Fraktionsvorsitzende Christopher Nübel und der stellvertretende SPD-Stadtverbandsvorsitzende Michael Borke selbst ein Bild von den laufenden Bauarbeiten vor Ort gemacht und über das Vorgehen nach der Otto-Absage gesprochen. „Es ist besonders erfreulich, dass Herr Beitlich einmal mehr beweist, dass ihm auch die Meinungen und Einschätzungen aus der Stadtpolitik wichtig sind. So hat er die von uns geäußerte Anregung, dass neben dem vorgesehenen Fernwärme-Anschluss der zukünftige Nutzer auch Photovoltaikanlagen auf den Dächern prüfen soll, offenbar direkt in die Verhandlungen aufgenommen“ so Borke und Nübel. Der zukünftige Eigentümer der rund 32 Hektar großen Fläche werde damit das Erfolgsmodell Alter Flughafen abrunden. „Hier haben Stadtpolitik und Investor bewiesen, dass es möglich ist, eine militärische Fläche in relativ kurzer Zeit in eine gemischt gewerblich/öffentliche Nutzung umzuwandeln, Arbeitsplätze zu schaffen und auch noch ökologische Vorteile zu erzielen“, so Borke und Nübel, die auch mit Blick auf den beschlossenen Bürgerantrag Klimaneutralität 2035 darauf hinweisen, dass neben den energetischen Verbesserungen auch deutlich mehr Fläche im Verhältnis zu den Vornutzungen entsiegelt wurde.